13.08.2009

Kritik an Rabatt-Programmen des Apple Online Store

Ich mag Apple ja an sich, aber das Rabatt-Programm, das gerade läuft (Back to school) ist ein Alptraum, dessen Ziel sein muss, Kunden möglichst zu schikanieren. Eine andere Erklärung konnte ich, trotz langem Nachdenken, nicht finden.

Es geht darum, dass Apple Studenten (und Co.) Rabatt beim Kauf eines Rechners und eines iPod geben möchte. Gut - man könnte auf die Idee kommen: Rechner 1000 EUR, iPod 300 EUR, man möchte 200 EUR Rabatt geben - also bucht man einfach 1100 EUR ab. Fertig. Alle wären glücklich.

Aber nein! Bei Apple muss es viel, viel komplizierter sein. Ich werde vermutlich immer noch Schritte vergessen, aber so als Idee:

  • Man bestellt die Ware normal und zum vollen Preis und bezahlt diesen.
  • Nachdem (!) die Ware geliefert wurde, stellt man online einen Rabatt-Antrag. Dort gibt man so Dinge wie Name, Mail-Adresse und bestellte Artikel ein. Nicht, dass Apple das alles schon weiß, da man ja in deren Shop bestellt.
  • Zusätzlich brauchen die nicht nur eine Bankverbindung, sondern auch Name, Adresse und PLZ der Bank, nebst eigener IBAN.
  • Wenn man das alles zusammengetragen und sich eine Rechnung ausgedruckt hat (auf der auch nichts steht, was Apple nicht schon weiß) beginnt die eigentliche Arbeit.
  • Man schneidet aus seinen Kartons Produktetiketten aus und verschandelt damit seine OVPs.
  • Dann schickt man den ganzen Rotz nach England(!!) und wartet 4-6 Wochen(!!!).
  • Wenn ich die AGB richtig verstehe, kann Apple sich dann aus im Prinzip jedem Grund entscheiden, den Rabatt nicht zu gewähren. Wenn doch, hat man Glück.
Was soll das? Was ist der tiefere Sinn hinter solchem unendlichen Aufwand? Was, ausser dafür zu sorgen, dass man den Rabatt nicht in Anspruch nimmt, möchte Apple erreichen? Ich begreife es wirklich nicht.


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