06.01.2017

Neues vom Internet auf Fuerteventura, diesmal: Vodafone LTE

Auf Fuerteventura ist es bekanntlich schwierig, schnelles und zuverlässiges Internet zu bekommen. Die bisherige DSL-Leitung brachte nicht nicht mehr als 2,5Mbit und fiel leider auch gelegentlich aus, so dass eine andere Lösung her sollte.

Vodafone bietet ein Paket, dass rein auf Mobilfunkdienste setzt, dass die folgenden Dinge umfasst:


  • Eine SIM-Karte fürs Handy (mit 1,5 GB Datenvolumen)
  • Eine SIM-Karte mit einer Festnetznummer (nebst einem mäßig schönen Festnetz-Telefon-Ersatz, der ein Handy mit Ladeschale und großen Tasten ist)
  • Eine SIM-Karte für den LTE-Router (Huawei B310s-22 mit 50 GB Datenvolumen). Letzterer sieht so aus:





Von der Geschwindigkeit her gibt es nichts auszusetzen, allerdings ist das 50GB-Limit möglicherweise ein Problem - das wird sich noch zeigen. Nachbuchbar ist zusätzlicher Traffic nicht, es wird (angeblich) danach auch 128Kbit gedrosselt.



Überraschenderweise kann die Hardware sogar bestehende VoIP-Accounts nutzen. Der Anschluss für das Telefon am Router hat dann aber nichts mit den sonstigen Telefonen (besonders nicht dem Festnetz) zu tun, sondern arbeitet parallel dazu:

Haken: 

  • Wenn man die Rufnummern mitnehmen will, dauert das ein paar Tage und man muss erneut im Laden vorstellig werden.
  • Der Router verhält sich merkwürdig, da er das verwendete IP-Netz ohne mein Zutun immer mal wieder ändert (192.168.1.x -> 192.168.2.x). Komisch.
  • Das Gerät zeigt nicht an, welches Gerät wieviel Traffic verbraucht. Gerade wenn man es nicht mehr gewohnt ist, genau auf den Verbrauch zu achten, wäre eine solche Anzeige sehr praktisch.




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