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Erlebnisse im Getränkemarkt

Im Getränkemarkt sind mir gestern zwei erwähnenswerte Dinge untergekommen:
  • Ein mir unbekannter Kunde meinte mich ansprechen zu müssen um sich zu bedanken, dass ich die Rückgabe der Flaschen und Kästen am Automaten so zügig bewerkstelligt habe. Andere Kunden würden ja jeder einzelnen Flasche hinterher gucken. Ich will ja auch gar nicht bestreiten, dass ich davon Gebrauch mache, dass das Gerät parallel Kästen und Flaschen annehmen kann. Auch, dass man sich vorher überlegt, ob man die Flaschen vielleicht nach Typ in die Kästen sortiert, spart natürlich Zeit. Allerdings sehe ich darin eigentlich mehr eigene Zeitersparnis als Nettigkeit den anderen Kunden gegenüber.
  • Wo ich gerade "Pfandrückgabeautomat" sage... Es hängt an jenem ein Schild mit der sinngemäßen Aufschrift "Ja, wir wissen, dass das hier alles ganz lange dauert, aber die böse Pfandrücknahmeordnung zwingt uns quasi zu langen Schlangen und zu Wartezeiten für die Kunden. Wir können ja auch nicht dafür, dass wir auch die Flaschen der Konkurrenz zurücknehmen müssen."
    Naja, ich hätte da einige Ideen, was Ihr, lieber Getränkemarkt, tun könntet, um das Problem zu lösen (ausser zu weinen):
    • Ersetzt die Automaten wieder durch Menschen. Ist zwar teurer, geht aber schneller.
    • Stellt soviele Automaten auf, wie es braucht, statt sich zu beklagen, dass es zu wenige sind.
    • Verkauft keine Pfandflaschen, wenn die gesetzlichen Regelungen euch nicht gefallen.
    • Oder: Lasst das Schild weg und ersetzt es durch ein ehrlicheres: "Lieber Kunde, die Wartezeiten hast du dir selbst zuzuschreiben, da du nicht bereit bist, eine schnellere Abwicklung durch Menschen oder mehr Automaten in Form von höheren Preisen für deine Getränke zu bezahlen. Da du direkt zur Konkurrenz gehst, wenn der Kasten Wasser bei uns 10 Cent teuerer ist, können wir es leider nicht ändern."

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